Lieferengpass - Versorgung mit Schmerzmedikamenten gefährdet?

Wie uns über die Apotheken mitgeteilt wurde, ist das von uns standardmäßig nach Operationen verschriebene Medikament Novalgin bis auf weiteres nicht mehr lieferbar.

Ein echtes Problem, da viele andere Schmerzmedikamente entweder nicht ungefährliche Nebenwirkungen aufweisen oder aber Nachteile für den Heilungsverlauf haben.

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Toller Erfolg für die Medizin, schlechter für Politik und Krankenkassen

In der gestrigen Ausgabe der Tageszeitung „Die Welt (21.8.16)“ wurde von einem bahnbrechenden Therapieerfolg berichtet.

Erstmals ist es in Europa gelungen eine genetisch bedingte Stoffwechselstörung bei einer Patientin zu heilen. Die 43-jährige Patientin litt an Lipoproteinlipase-Defizienz (LPLD). Eine Erbkrankheit bei der ein spezielles Enzym zur Spaltung von Fetten im Körper nicht oder nur unzureichend gebildet wird. Die Folge sind extrem hohe Fettwerte im Blut. Diese können bis zum 10- fachen der Norm ansteigen. Das typische Zeichen bei diesen Patienten ist, dass bei einer Blutabnahme, das Blutserum durch das ganze Fett nicht klar ist, sondern wie Milch aussieht.

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Venapro bei uns im Praxistest


Wir haben heute das erste Venapro System in unseren Händen gehalten. Das System ist derzeit noch nur in den USA erhältlich, soll aber in den nächsten Wochen auch auf dem deutschen Markt vertrieben werden. 

Das einfach anmutende System setzt sich zusammen aus einer Bandage, die mit einem Klettverschluss am Unterschenkel verschlossen wird. Vorne ist eine elektronisch gesteuerte und batteriebetriebene kleine Pumpeneinheit. Alle 60 Sekunden wird die Manschette mit Luft gefüllt und komprimiert so die Wase. Die Folge ist ein deutlich verbesserter Venöser Rückfluss. Das heißt, das Blut wird aus dem Unterschenkel gepunmpt und der Lymphabfluss verbessert. So lassen sich zum Beispiel auch Schwellungen am Knie optimal behandlen. Der erste Testpatient mit einer Knieschwellung wurde heute mit dem System versorgt. Wir sind auf das Ergebnis gespannt. 

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Neue Therapie bei chronischen Schulter Sehnenrissen

Neue Therapie bei chronischen Schulter Sehnenrissen

Der 1.Mai, Tag der Arbeit, ist für viele ein Feiertag mit traditionellen Maiausflug. Für mich besteht dieser Ausflug seit Jahren in dem Besuch der Frühjahrstagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden in Baden-Baden. Neben vielen wissenschaftlichen Vorträgen stellt die medizintechnische Industrie ihre neuesten Produkte vor.In diesem Jahr hat ein neues Produkt zur Behandlung von chronischen Sehnenrissen an der Schulter mein besonderes Interesse geweckt. Problematisch an diesen, nicht mehr reparablen Sehnenrissen ist, dass der Oberarmkopf seine Lage verändert und im schlimmsten Fall am Schulterdach anstößt. Dies führt zu Schmerzen, die den Patienten insbesondere nachts den Schlaf rauben.Der InSpace verspricht Abhilfe. Im Rahmen einer minimalinvasiven Operation werden zunächst störende Knochensporne abgetragen und nachfolgen ein mit Flüssigkeit gefülltes Kissen zwischen Schulterdach und Oberarmkopf eingesetzt. Dieser Platzhalter verhindert, dass der Oberarmkopf nach oben treten kann und dann am Schulterdach anstößt. Innerhalb von 12 Monaten löst sich das Kissen, welches aus einer Zuckerverbindung besteht, im Körper ohne Rückstände auf. Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend. Die Beschwerden scheinen auch nach dem Auflösen des Kissens über einen langen Zeitraum gebessert.

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Beim Impingement ist das Ausfräsen des Schulterdachs oft Übertherapie und unnötig!

Bereits seit den 70er Jahren wird in der Schulterchirurgie das sogenannte Impingement Syndrom an der Schulter operiert. Erstmals wurde diese Enge unter dem Schulterdach von Prof. Neer in den USA beschrieben. In seiner Studie machte er diese Einengungen und Knochensporne verantwortlich für Schulterbeschwerden und Sehnenrisse.

In den letzten Jahren explodiert die Häufigkeit der Diagnose Impingement und mit ihr die Zahl an durchgeführten Operationen. Ziel der Operation ist es die eingeengten Sehnen zu befreien, indem das Schulterdach von unten abgefräst wird.

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Ihr Arzt

  • Herr Dr.med. Holger Groß Facharzt fur Orthopädie und Sportmedizin, Schulter- und Kniechirurgie, Ambulante Operationen

    Allg. Sprechstunde: +49.6831.3100 +49.6831.5031792 info@dr-gross.de
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