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Kniekehlen-Zyste 

Die Baker-Zyste auch Kniekehlen oder Poplitealzyste genannt ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Aussackung in der Kniekehle. Sie entsteht häufig bei chronischen Erkrankungen des Kniegelenkes, zum Beispiel bei Arthrose oder Rheuma, aber auch bei chronischen Meniskusschädigungen.


Durch den Schaden im Kniegelenk kommt es zu einer Reizung der Gelenkschleimhaut. Diese produziert dann vermehrt Gelenkflüssigkeit. Es kommt zu einem dauerhaft erhöhten Gelenkinnendruck. Um den Druck im Gelenk zu verringern sucht die Flüssigkeit nach einem Ausweg. Da vorne am Knie die Kniescheibe ist und seitlich sich die straffen Bänder befinden, drückt die Gelenkflüssigkeit in die weiche Kniekehle nach hinten. Eine Erschlaffung des umliegenden Bindegewebes führt dann zur Ausbildung einer mit Flüssigkeit gefüllten Aussackung auch Zyste genannt. Die Baker-Zyste kann in jedem Alter auftreten. Betroffen sind jedoch meist das mittlere bis höhere Lebensalter.


Wie bemerkt der Patient die Zyste?


Hauptmerkmale der Baker-Zyste sind Schmerzen und eine bewegungsabhängige, häufig wiederkehrende Schwellung in der Kniekehle. Der Schmerz tritt vor allem beim Knien oder starken Beugen des Gelenkes auf. Wenn die Zyste einreißt (Ruptur), kommt es zu plötzlich einschießenden Schmerzen in der Kniekehle.


Wie kommt der Arzt zur Diagnose Baker-Zyste?


Die Diagnose der Baker-Zyste wird aufgrund der Beschwerden und dem Untersuchungsbefund gestellt. Häufig lassen sich Schmerzen Druck auf die Kniekehle hervorrufen.
Zur Sicherung der Diagnose Baker-Zyste hat sich heute die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) etabliert. Im Ultraschall kann die Lage der Zyste, die Flüssigkeitsfüllung und die Größe genau bestimmt werden. Durch den Einsatz unseres modernen Ultraschallgerätes können wir zusätzlich eine Doppler-Untersuchung durchführen. Mit dieser Ultraschalltechnik kann der Blutfluss in den Gefäßen dargestellt werden. So können auch eventuell bestehende Abflussstörungen durch Zystendruck ausgeschlossen werden. Dies stellt sogar einen Vorteil zum üblichen Kernspintomogramm dar.
Durch ein normales Röntgenbild lassen sich arthrotische Veränderungen des Kniegelenks oder in sehr seltenen Fällen auch Knochentumoren als Ursache der Beschwerden aufzeigen.


Die Therapie der Baker-Zyste


Bei der Therapie der Baker-Zyste stehen grundsätzlich konservative und operative Maßnahmen zur Verfügung. Ziel der Behandlung ist es, die Beschwerden sowie die Schwellung und Schmerzen in der Kniekehle dauerhaft zu beheben. Wichtig für die Therapie ist zunächst immer die mögliche Ursache der Baker-Zyste zu eruieren. Der Reiz im Gelenk soll so reduziert werden, dass sich die Bildung der Gelenkflüssigkeit normalisiert. Je nach Ursache für die gestörte Bildung der Gelenkflüssigkeit, muss dann die Therapie geplant werden. Bei Rheuma oder Arthrose kann versucht werden durch Medikamente den Reiz im Gelenk zu reduzieren.
Bei größerem Druck in der Zyste kann diese auch punktiert werden, d.h. die Flüssigkeit wird mit einer Nadel abgezogen. Durch den Einsatz unserer modernen Ultraschalltechnik ist dies risikoarm möglich. Selbst bei enger Lage zu den großen Blutgefäßen kann die Zyste sicher identifiziert werden. Der Verlauf der Nadel kann ebenfalls im Ultraschall dargestellt werden, so dass die Spitze der Nadel sich bei der Punktion immer genau mittig in der Zyste befindet.
Sollte ein Kniebinnenschaden, wie z.B. ein Meniskusriss, Auslöser der Zyste sein, ist die operative Therapie der konservativen Therapie vorzuziehen.
Bei sehr großen Zysten und erfolgloser Therapie kann auch die Zyste direkt entfernt werden. Bei den mit der Gelenkkapsel verbundenen Baker-Zysten muss darauf geachtet werden, dass der Gang, welcher die Verbindung zwischen Zyste und Kniegelenk darstellt, unterbunden wird. Aber auch bei diesem Verfahren muss beachtet werden, dass wenn die eigentliche Ursache für die Zystenbildung unbehandelt bleibt, mit hoher Wahrscheinlichkeit sich eine neue Zyste bildet.

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Ihr Arzt

  • Herr Dr.med. Holger Groß Facharzt fur Orthopädie und Sportmedizin, Schulter- und Kniechirurgie, Ambulante Operationen

    Allg. Sprechstunde: +49.6831.3100 +49.6831.5031792 info@dr-gross.de
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