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Lieferengpass - Versorgung mit Schmerzmedikamenten gefährdet?

Wie uns über die Apotheken mitgeteilt wurde, ist das von uns standardmäßig nach Operationen verschriebene Medikament Novalgin bis auf weiteres nicht mehr lieferbar.

Ein echtes Problem, da viele andere Schmerzmedikamente entweder nicht ungefährliche Nebenwirkungen aufweisen oder aber Nachteile für den Heilungsverlauf haben.

Deutschland verfügt über ein hochgepriesenes Gesundheitssystem und allzu oft wird über Kosten und steigende Medikamentenpreise gestritten.
Sicher oft nicht unbegründet. Vergessen wird aber, dass die Masse an Präparaten in den Apotheken alte Medikamente sind. Seit vielen Jahren sind diese Medikamente bereits auf dem Markt und der Patentschutz lange abgelaufen. Die Folge ist ein rigoroser Preiskampf. Rabattverträge der Krankenkassen tun ihr übriges.
Bis ein Medikament beim Patienten auf dem Tisch liegt, durchläuft es unzählige Stationen. Apotheke, Großhändler und diverse Pharmaunternehmen, bis zum Hersteller der Grundsubstanzen.
Gerade die Letzten, die Hersteller der Grundsubstanzen, sind diejenigen, für die am Ende kein Geld mehr übrig bleibt. Die Folge, wichtige Grundsubstanzen können und werden nicht mehr hergestellt. Da diese Hersteller oft viele Pharmaunternehmen gleichzeitig beliefern, kommt es schnell zu Lieferengpässen unterschiedlicher Unternehmen. Alle großen Namen (Ratiopharm, Hexal usw.) sind davon betroffen.
So ist es in der letzten Zeit oft zu Lieferengpässen bei Penicillinen und jetzt bei dem absoluten Standard-Schmerzmedikament Novalgin, auch bekannt als Novalminsulfon (Wirkstoff: Metamizol), gekommen.

Hiezu schreibt auch die Deutsche Apothekerzeitung: Droht ein Metamizol-Versorgungsengpass?   Hier zum ganzen Artikel>>>

 

 

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    Allg. Sprechstunde: +49.6831.3100 +49.6831.5031792 info@dr-gross.de
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